Systemarchitektur

RoboRestrain kombiniert das Prinzip der Hundeleine mit industrieller Lastaufnahme: kontrollierte Bewegungsfreiheit, definierte Maximalreichweite und ein mechanisches Backup, wenn Software, Balance oder Bedienung versagen.

Fixpunkt an der Decke

Für kleine Bewegungsbereiche: Demo-Podeste, Labore, Prüfstände, Lernzellen. Vorteil: einfach, sichtbar, klarer Radius.

1–4 m RadiusEnergieabsorberDrehwirbel

Schienensystem

Für Hallen und Räume: Der Roboter bewegt sich entlang definierter Korridore, während der Trolley oberhalb mitläuft.

linearKurvenmoduleMehrraum

Hybrid: Decke + Bodenmarker

Mechanische Begrenzung oben, visuelle Zonenführung unten. Ideal für Events, Training und Besucherverkehr.

ShowroomPublikumsschutzDemo-ready

Auslegung in 5 Schritten

1. Masse & Schwerpunkt

Robotergewicht, Akku, Tooling und Nutzlast bestimmen Dämpfer, Seil-/Kettenstärke und Ankerauslegung.

2. Bewegungsradius

Kleiner Radius: Fixpunkt. Langer Arbeitsweg: Schiene. Unklare Laufwege: segmentierte Sicherheitszonen.

3. Dynamik

Gehen, Rennen, Springen, Armeinsatz, Stürze und Teleoperation erzeugen sehr unterschiedliche Lastspitzen.

4. Befestigung am Roboter

Bevorzugt: Torso, Rückenrahmen, Hüfte oder externer Harness. Vermeiden: Kopf, Hände, Unterarme, Sensorabdeckungen.

5. Recht & Dokumentation

Gefährdungsbeurteilung, Montageanleitung, Prüflast, Wartungsintervall und Herstellerfreigabe dokumentieren.

6. Training

Bediener müssen wissen, wann die Rückhaltung Schutz bietet – und wann der Bereich trotzdem geräumt werden muss.

RoboRestrain ist als zusätzliche physische Schutzebene gedacht. Es ersetzt nicht Not-Aus, Kraft-/Momentenbegrenzung, Sicherheits-SPS, Lichtgitter, Zonenüberwachung, Risikobeurteilung oder Normenprüfung.